Vitamin C
Eine intravenöse Zubereitung mit Vitamin C in hoher Dosis.

Die intravenöse Vitamin-C-Gabe ist Ascorbinsäure, die als Infusion mit kontrollierter Geschwindigkeit verabreicht wird. Sie erzeugt ein anderes Aufnahmeprofil als die orale Einnahme. Sie wird nicht als Behandlung einer Erkrankung dargestellt; ob ein Mangel vorliegt und wie Ihr Allgemeinzustand ist, beurteilt der Arzt vor der Planung.
- Dauer
- 30 – 60 Minuten
- Sitzungen
- In vom Arzt festgelegten Abständen
- Komfort
- Intravenös; keine Betäubung nötig
- Zurück in den Alltag
- Am selben Tag
Für wen eignet es sich?
Geeignete Kandidaten
- Erwachsene ohne Gegenanzeigen nach ärztlicher Beurteilung
- Personen mit gestörtem Essverhalten, die Erschöpfung beschreiben
- Patienten im Rahmen eines Aufbauprogramms
Wann es nicht angewendet wird
- Nierensteine in der Vorgeschichte oder Niereninsuffizienz
- G6PD-Mangel
- Eisenspeicherkrankheit (Hämochromatose)
- Schwangerschaft und Stillzeit ohne ärztliche Freigabe
Die Eignung wird erst nach ärztlicher Untersuchung und, wo nötig, nach Laborwerten bestätigt. Die Angaben auf dieser Seite sind allgemein und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
So wird vorgegangen
- 01
Beurteilung
Nierenfunktion und die relevanten Werte werden geprüft.
- 02
Dosisplan
Dosis und Infusionsgeschwindigkeit legt der Arzt fest.
- 03
Anwendung
Ein Zugang wird gelegt und die Infusion mit kontrollierter Geschwindigkeit gegeben.
- 04
Beobachtung
Nach der Anwendung erfolgt eine kurze Beobachtung.
Danach
- Reichlich Wasser trinken wird empfohlen.
- Eine Empfindlichkeit an der Einstichstelle ist möglich.
- Nierensteine in der Vorgeschichte immer vorab mitteilen.
- Bei Unwohlsein wird die Infusion gestoppt.
Häufige Fragen
Worin unterscheidet es sich von der oralen Einnahme?
Die intravenöse Gabe umgeht den Verdauungstrakt und erzeugt ein anderes Aufnahmeprofil. Das bedeutet nicht, dass sie in jeder Situation überlegen ist — welcher Weg passt, entscheidet der Arzt.
Wem wird sie nicht gegeben?
Nicht bei Nierensteinen in der Vorgeschichte, Niereninsuffizienz, G6PD-Mangel oder Hämochromatose. Deshalb werden vorher Werte geprüft.
Behandelt es Krankheiten?
Nein. Diese Anwendung wird nicht als Behandlung einer Erkrankung dargestellt; sie wird als Unterstützung nach ärztlicher Beurteilung geplant.