Augenbrauentransplantation
Symmetrische, dauerhafte und natürliche Brauengestaltung.

Bei der Augenbrauentransplantation werden feine Einzelhaargrafts aus dem Nacken in einem sehr flachen Winkel entlang der Wuchsrichtung in die Braue gesetzt. Brauenhaare treten nahezu parallel zur Haut aus, was die Technik anspruchsvoller macht als eine Kopfhaartransplantation. Angewendet wird sie bei Lücken durch jahrelanges Zupfen, Narben, Alopecia areata oder genetisch bedingte Dünnheit. Da die verpflanzten Haare den Charakter von Kopfhaar behalten, müssen sie regelmäßig gekürzt werden.
- Dauer des Eingriffs
- 3 – 5 Stunden
- Betäubung
- Örtlich
- Zurück ins soziale Leben
- 5 – 7 Tage
- Geeignet für
- Übermäßiges Zupfen, Narben, genetische Dünnheit
Für wen eignet es sich?
Geeignete Kandidaten
- Dauerhafte Dünnheit nach jahrelangem Zupfen
- Lücken durch Narben oder Verbrennungen, sofern die Haut beruhigt ist
- Genetisch dünne oder kurze Brauen
- Korrektur der Asymmetrie zwischen beiden Brauen
Wann nicht behandelt wird
- Noch aktive Alopecia areata — die Erkrankung muss zuvor ruhen
- Anhaltende entzündliche Hauterkrankungen im Bereich
- Patienten, die ein Ergebnis wie bei Permanent-Make-up oder Microblading erwarten
- Alle, die die Brauen anschließend nicht regelmäßig kürzen möchten
Die Eignung wird erst nach Untersuchung und Blutwerten bestätigt. Die Angaben auf dieser Seite sind allgemein und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
So wird vorgegangen
- 01
Planung
Brauenform und Symmetrie werden auf Ihrem Gesicht gezeichnet und mit Ihnen freigegeben.
- 02
Auswahl der Grafts
Die feinsten Einzelhaarfollikel werden unter Vergrößerung ausgewählt.
- 03
Winkelplanung
Die Kanäle werden nahezu parallel zur Haut in Brauenrichtung geöffnet.
- 04
Einsetzen
Jedes Graft folgt einer Richtungskarte, die sich über die Braue hinweg ändert.
Heilungsverlauf
- Tag 1–3
- Leichte Schwellung und Rötung um die Braue. Die erste Wäsche wird in der Klinik gezeigt.
- Woche 1
- Feine Krustenbildung; sie klingt meist binnen einer Woche ab.
- Woche 2–4
- Shock Loss. Die transplantierten Haare fallen aus, die Follikel bleiben.
- Monat 3–6
- Neues Wachstum zeigt sich und muss beim Durchkommen gekürzt werden.
- Monat 9–12
- Form und Dichte erreichen ihr endgültiges Bild.
Häufige Fragen
Muss ich die Brauen kürzen?
Ja. Die Follikel stammen von der Kopfhaut und behalten deren Wachstumsverhalten, daher müssen die Brauen etwa alle zwei bis drei Wochen gekürzt werden. Das ist keine Nebenwirkung, sondern der Methode eigen.
Ist es dauerhaft, anders als Microblading?
Ja. Microblading ist Pigment in der Haut und verblasst. Eine Transplantation verlagert lebende Follikel, das Ergebnis ist dauerhaft — verlangt aber das beschriebene Kürzen.
Wie viele Grafts sind nötig?
In der Regel einige Hundert je Braue, abhängig von der Lücke und der gewünschten Form. Die Zahl wird nach Vermessung festgelegt, und die Symmetrie beider Brauen wird geplant, bevor ein Graft gesetzt wird.
Ist der Eingriff schmerzhaft?
Er erfolgt unter örtlicher Betäubung, Sie spüren dabei keinen Schmerz. Die Brauenregion ist empfindlich; eine leichte Berührungsempfindlichkeit über ein bis zwei Tage ist normal.
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