DHI Haartransplantation (Choi-Implanter)
Die präzise Option für Verdichtung und Eingriffe ohne Rasur.

Bei DHI werden Follikel mit einem feinspitzigen Implanter, dem Choi-Stift, direkt in die Kopfhaut gesetzt. Kanalöffnung und Einsetzen sind nicht zwei getrennte Schritte, sondern eine einzige Bewegung. Die Grafts sind dadurch kürzer außerhalb des Körpers, und es kann zwischen bestehenden Haaren gesetzt werden, ohne diese zu schädigen. Ihre Stärke liegt bei Verdichtung und bei Eingriffen ohne Rasur.
- Dauer des Eingriffs
- 6 – 9 Stunden
- Betäubung
- Örtlich
- Zurück ins soziale Leben
- Etwa ab Tag 7 (ohne Rasur: früher)
- Geeignet für
- Verdichtung und Eingriffe ohne Rasur
Für wen eignet es sich?
Geeignete Kandidaten
- Patienten, die zwischen bestehenden Haaren verdichten statt eine kahle Fläche decken möchten
- Alle, die aus beruflichen oder sozialen Gründen keine Rasur möchten
- Korrektur einer hohen Haarlinie oder der Geheimratsecken
- Kleine bis mittlere Flächen, bei denen Setzpräzision entscheidend ist
Wann nicht behandelt wird
- Sehr große, vollständig kahle Flächen mit hohem Graftbedarf in einer Sitzung
- Patienten mit fortschreitendem Verlust ohne vorherige ärztliche Abklärung
- Nicht eingestellter Diabetes, Gerinnungsstörungen oder eine aktive Kopfhautinfektion
- Fälle, in denen der Spenderbereich die gewünschte Dichte nicht hergibt
Die Eignung wird erst nach Untersuchung und Blutwerten bestätigt. Die Angaben auf dieser Seite sind allgemein und ersetzen keine individuelle ärztliche Beratung.
So wird vorgegangen
- 01
Beurteilung und Planung
Die Wuchsrichtung des vorhandenen Haares wird erfasst und der Setzplan danach gezeichnet.
- 02
Entnahme der Grafts
Follikel werden einzeln entnommen; ohne Rasur wird nur ein verdeckter Spenderstreifen gekürzt.
- 03
Bestücken des Stifts
Jedes Graft wird unter Vergrößerung in einen Choi-Implanter geladen.
- 04
Direktes Einsetzen
Kanal und Einsetzen erfolgen in einer Bewegung, zwischen den bestehenden Haaren.
Heilungsverlauf
- Tag 1–3
- Meist weniger Schwellung als bei FUE. Die erste Wäsche erfolgt in der Klinik.
- Woche 1
- Die Krusten sind feiner und ohne Rasur deutlich weniger sichtbar.
- Woche 2–4
- Shock Loss. Auch bestehende Haare im Bereich können vorübergehend ausfallen.
- Monat 3–6
- Zwischen den bestehenden Haaren baut sich Dichte auf.
- Monat 12–18
- Das Ergebnis reift aus und fügt sich ins umgebende Haar ein.
Häufige Fragen
Ist DHI besser als Saphir-FUE?
Pauschal ist keine Technik überlegen. DHI setzt zwischen bestehende Haare und verkürzt die Zeit außerhalb des Körpers, was für Verdichtung und Eingriffe ohne Rasur passt. Saphir-FUE verpflanzt in einer Sitzung mehr Grafts, was für große kahle Flächen passt. Entscheidend sind Spenderbereich und Zieldichte.
Was bedeutet „ohne Rasur" konkret?
Im Empfängerbereich wird nichts gekürzt; rasiert wird nur ein verdeckter Streifen im Spenderbereich, den das darüberliegende Haar abdeckt. Die Graftzahl fällt niedriger aus und der Eingriff dauert länger, dafür bleibt die Veränderung im Alltag kaum sichtbar.
Kann DHI mein vorhandenes Haar schädigen?
Der Stift arbeitet zwischen bestehenden Haaren, und ein vorübergehender Ausfall umliegender Haare kann auftreten. Diese Haare kommen zurück. Dauerhafte Schäden sind eine Frage der Technik und der Dichteplanung — deshalb wird der Setzplan vor Beginn gezeichnet.
Warum dauert DHI länger?
Jedes Graft wird einzeln in den Stift geladen. Genau das macht das Setzen präzise — und die Sitzung bei gleicher Graftzahl länger als bei FUE.
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